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Sags mit einer Tasche

Wenn man so in seiner Bubble sitzt, vergisst man bekanntlich, zwischendurch mal nach links und rechts zu schauen. So fiel mir letzthin echt die Kinnlade runter, als eine Kollegin ihre ganzen Einkäufe in weisse Raschelsäckli packte. Auf meine Frage, ob sie ihre Einkaufstasche zuhause vergessen habe, meinte sie, nein, so kaufe sie immer ein.


Was tun in so einem Moment? Nachfragen, ob sich sie sich schon mal über nachhaltigere Alternativen Gedanken gemacht hat? Annehmen, dass sie von der Plastiksack-Debatte nichts mitbekommen hat?


Wenn man nicht wie der Oberlehrer rüberkommen will – und Freude an handwerklichen Tätigkeiten hat – kann man der Kollegin, Tante oder dem Nachbarn auch einfach eine langlebige Alternative schenken.


Anleitungen, wie man eine Tasche strickt, häkelt oder näht, findest du auf der Homepage der "Initiative Handarbeit" in der Sparte "Make Me Take Me" . Zudem gibt es dort auch eine Etikette zu kaufen, die darauf hinweist, dass der Träger künftig auf Plastiksäcke verzichtet. PS: Bisher wurden schon fast 40'000 Labels bestellt – Top!