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Auf zu Berg mit Rotauf

Draussen vor dem Fenster wirbeln feine Schneeflocken umher und bedecken alles unter einer dicken Haube. Der Winter hat doch noch Einzug gehalten. Und viele zieht es trotz eisigen Temperaturen und wenig Sonnenstrahlen in die Berge. Da wird es Zeit, das überaus sympathische Schweizer Outdoor-Kleiderlabel ROTAUF und dessen innovative Produkte vorzustellen.



Bekannt wurde das 2011 gegründete Schweizer Label Rotauf durch seine einzigartige Lawinenboje: Einer etwa Curlingstein-grossen, roten Plastikboje, die in einem kleinen Etui verstaut am Bein festgeschnallt wird und sich im Notfall mit einem einzigen Handgriff entfalten lässt. Sie soll Suchtrupps helfen, von Lawinen Verschüttete dank der auffälligen und aufgrund ihrer Leichtigkeit nicht im Schnee versinkenden Boje schneller zu finden.



Das Bündner Label hat mit seiner Lawinenboje nicht nur Fachjurys überzeugt und dadurch mehrere Sportmarken-Awards gewonnen, sondern konnte auch zahlreiche Bergsport-Grössen von ihrem Produkt überzeugen, sodass der eine oder andere Alpinist auch bereits für das innovative Label warb. Doch wünschen sich die Macher von Rotauf natürlich, über die kleinen Schweizer Fachkreise hinaus bekannt zu werden.



Hochwertige Outdoor-Bekleidung – produziert in der Schweiz


Das Sortiment des jungen Labels umfasste bisher nebst der Lawinenboje und dazu passendem Gurt, lediglich eine Winter- und Bergsport-Jacke und eine Freetour-Hose mit oder ohne Latz, jeweils in einem Herren- und einem Damenschnitt.


Wasserabweisend und atmungsaktive Materialien

Die geringe Grösse des Sortiments hängt damit zusammen, dass die Churer Designer durch die Produktion im Tessin (Schweiz), die faire Löhne und Weitergabe von wichtigem Schweizer Know-how ermöglicht, und die Verwendung von innovativen, umweltfreundlichen Materialien Outdoor-Bekleidung im oberen Preissegment und bisher vor allem für Profis produziert. So kostet eine Herrenjacke rund 680.- Franken oder eine Damenhose 540.- Franken.




Für diesen hohen Preis erhalten die Kunden dafür einerseits ein Produkt aus erstklassigem Material. So verwenden sie für ihre Kollektion nur hochwertige Materialien, die frei sind von schädlichen und leider handelsüblichen Polymeren aus  PTFE (Polytetrafluorethen) oder PFC (Perfluorcarbone).



Andererseits achten die Designer von Rotauf darauf, Produkte zu entwerfen, die bezüglich Design und Schnitt langlebig sind und natürlich vor allem auch funktional. Daher sind die Rotauf-Jacken beispielsweis mit wasserfesten Reissverschlüssen, verschieden grossen Innentaschen, einer grossen Kapuze, die über einem Helm getragen werden kann, und einem komfortablen, gefütterten Stehkragen ausgestattet. Die Rotauf-Hosen wiederum ebenfalls mit schneesicheren Taschen und Reissverschlüssen sowie mit integrierter Lawinenboje. Darüber hinaus verzichtet das Label auf aufwändiges Marketing und Zwischenhändler, um die Preise für ihre Produkte nicht ungerechtfertigt in die Höhe zu treiben.


Erweiterte Kollektion dank Crowdfunding-Erfolg


Um ihre Kollektion um ein neues Produkt, eine ultraleichten Windjacke für Wanderungen, Kletter- und Radtouren, erweitern zu können, startete das Label im vergangen Jahr einen Crowdfunding-Aufruf.  Innerhalb von wenigen Wochen hatten sie den angestrebten Betrag von 28‘000 Franken bereits zusammen und konnten mit der Serienproduktion des hochwetigen Windstoppers beginnen.


Ultraleichte und kompakte Outdoor-Jacke

Dank dem grossen Crowdfunding-Erfolg können die Kreativköpfe von Rotauf auch bereits schon an neuen Ideen für weitere Outdoor-Produkte tüfteln, die hoffentlich eben so schnell in die Serienproduktion übergehen können wie die neue Windjacke – ich würde es diesem Vorzeige-Label von Herzen gönnen.