Ist Secondhand-Mode nachhaltig?




Unseren Modekonsum nachhaltiger zu gestalten, sollte dank zertifizierten Labels und dem aufkommenden Secondhand-Boom eigentlich immer einfacher werden. Das Gegenteil ist aber der Fall. Den Moderiesen wie Zalando oder Recycling-Unternehmen betreiben noch immer Greenwashing im grossen Stil. Mehr dazu liest du in den folgenden Artikeln.


Es gibt aber auch Good News: Ganz unten findest du einen Beitrag zu einer Webseite auf der du unter anderem nachschauen kannst, ob dein Lieblingskleidergeschäft Greenwashing betreibt. Un eine Übersicht zu tollen Secondhand-Seiten.



«Seit der Gründung von Texaid hat sich die Zahl der von uns gesammelten Altkleidung verzehnfacht»

Die Zahlen, die Martin Böschen (43) in einem Interview mit dem Schweizer Magazin «Annabelle» nannte, sind beängstigend. Auch machte der CEO des Schweizer Textilverwertungsunternehmens Texaid auf die Problematik aufmerksam, dass getragene Kleider, welche das Unternehmen sammelt nicht einfach verschenkt werden. Nur erwähnt er nicht, dass sie billig weiter verkauft werden, was die Modeindustrie in anderen Ländern schwächt.


Das ganze Interview findest du hier.


Für Secondhand-Mode gibt es Zalando-Gutscheine

Der Handel mit gebrauchter Markenkleidung hat sich zu einem Milliardengeschäft entwickelt, in das nun auch Europas grösster Onlinemodehändler eingestiegen ist. Dass Zalando dies nur macht, um noch mehr Kohle zu scheffeln wir schnell klar, wenn es um den Verkauf der Kleidung geht. Dafür erhält man nämlich entweder eine Gutschrift für den Zalando-Store – oder an kann den Betrag spenden. Zudem werden nur Sachen angenommen, die so gut wie neu sind.


Zum Artikel geht es hier


Kann Secondhand-Mode die Welt doch retten?

Fakt 1: Jedes fünfte Kleidungsstück in unserem Kleiderschrank tragen wir nie. Fakt 2: Die Textilindustrie ist schädlicher als internationale Flüge und Kreuzfahrten zusammen. Es ist aber auch eine Tatsache, dass wir in der westlichen Welt noch lange mehr Kleider kaufen werden, als wir eigentlich brauchen. Deshalb lohnt es sich auf alle Fälle hierbei auf Secondhand-Stücke zurück zu greifen, findet Sophie Hersan, der Mitgründerin der Plattform Vestiaire Collective.


Zum Interview


«Es liegt wohl letztlich am inneren Schweinehund, der uns daran hindert, bis zur Kasse konsequent zu sein»

Modefirmen wie H&M bemühen sich vermehrt, zu zeigen, wo ihre Kleider produziert werden. Bloss: Die Kundschaft interessiert das kaum, schreibt Denise Jeitziner in der «SonntagsZeitung».


Zum Bericht (kostenpflichtig).


Greenwashing aufdecken

Es ist keine Seite durch die man sich eben schnell durchklickt. Dennoch solltest du etwas durchhalten. So bietet «Good on You» nämlich nicht nur die Möglichkeit, abzuchecken, ob dein Lieblingsmodehaus nur Greenwashing betriebt, statt wirklich nachhaltig zu sein, sondern zeigt dir auch für beinahe jeden Modebereich (etwa auch Schuhe, Unterwäsche Schwangerschaftsbekleidung...) welche nachhaltigen Alternativen es zu den Fashion-Riesen gibt.


Zur Webseite und zur App


Diese Online-Plattformen gibt es für Schweizer Käuferinnen und Käufer
  1. Kleiderberg

  2. Orb-it

  3. Ponyhof Vintage

  4. Second Vintage Love

  5. Luxury for you

  6. Secondhandbags

  7. Vestiaire Collective

  8. My private Boutique

  9. Secondhandkiste

  10. Carlette

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