Das Glücksgefühl beginnt bei den Füssen


In den 1960er-Jahren waren Socken primär noch dazu da, den Blick auf nackte Beinhaut zu verhindern. Die Strümpfe waren daher meist wadenlang oder wurden oft – auch bei den Herren – mit Strumpfhaltern an Ort und Stelle gehalten.


Nachdem bei den Socken dann in den 1990ern immer mehr an Material gespart wurde –bis das Söckchenschrumpfen in den 2010er-Jahren mit den Invisible-Modellen ihr Maximum erreichte –, steuern wir heute den Mittelweg an.


es also so aussehen sollte als sei man barfuss in den Schuhen
Links Knöchel-Socken und rechts Invisible-Socken. (Foto: Everysize.com)

Der sich wiederholende Trend der langen weissen Tennis-Socken – neu Crew Socks genannt –, könnte drauf hinweisen, dass zu viel Haut erneut verpönt ist. Es geht hier wohl aber eher darum, ein Statement abzugeben. Während einige Beobachter davon ausgehen, dass die weisse, cleane Fussbekleidung als Gegenströmung zu den ultrafabrigen Modellen zu verstehen ist, gehe ich eher davon aus, dass sie zur neu aufkommenden Grunge-Bewegung passen.


Denn ganz ehrlich, lange weisse Socken haben nur eine Funktion: Sie schmerzen in den Augen ;) Aus Sicht der Jugendlichen also: Ziel erreicht.


Doch ich muss zugeben, auch bei den farbigen Socken gilt: Weniger ist mehr. Wenn farbig, dann z.B. gepaart mit kunstvollen geometrischen Mustern. Socken mit Smileys, Katzen, Hotdogs und co. sind etwas für Kinder, Themenpartys oder den Sofa-Look.



Ein Label, das diese Kriterien bestens erfüllt, nennt sich Stereo Socks. Die Marke

wurde 2012 in Zürich und Bukarest gegründet. Seither werden ihre bunten Modelle

in einem Traditionsunternehmen in Transsilvanien gestrickt. Dafür wird Garn aus 80% hochwertiger gekämmter zertifizierter Baumwolle (OekoTex® Standard 100) und bloss 18% Polyamid für mehr Langlebigkeit und 2% Elasthan verwendet. Daher musst du in diesen Strümpfen auch keine Angst vor Schweissfüssen haben!

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